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Produkttest – Der richtige Motor für das Boot

News 25. November 2015

Sie wollen sich einen Außenborder kaufen? Hier geben wir Ihnen einige Informationen und Tipps, die Ihnen bei der Entscheidung helfen sollen.

Ein Boot zu fahren ist immer ein besonderes Erlebnis. Damit das Vorhaben tatsächlich auch ein besonderes Erlebnis wird, muss die richtige Motorisierung her. Hierin stellt sich bei den meisten ein Problem und die Frage auf, was der richtige Außenborder für das Boot ist.

Am Markt gibt es zahlreife Hersteller, die ausgereifte Bootsmotoren in Ihrem Sortiment führen. Der Markt ist derzeit sehr umkämpft und jeder Hersteller versucht seinen Stück vom Kuchen zu bekommen. Es werden zahlreiche Modelle in verschiedenen Variationen und Leistungskategorien angeboten. Die Motoren unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller meistens nur in Details. Da heißt es genau hinschauen und im Vorfeld überlegen was die Anschaffung leisten muss, damit die Bootsfahrt den eigenen Vorstellungen entspricht.  Das hat wiederum zur Folge, dass eventuell eine Bootsführerscheinpflicht besteht, um das Boot führen zu dürfen. Vor dem Kauf sollten zunächst grundlegende Fragen geklärt werden.

Antrieb: Benziner oder Elektro?

Um diese Frage zu beantworten müssen Sie wissen, wo bzw. auf welchen Gewässern Sie das Boot fahren wollen.

Tipp: Ein Schlauchboot mit Elektromotor finden Sie hier >>

Wollen Sie Gewässer befahren wo starke Strömung ist, so empfiehlt es sich einen Benziner anzuschaffen, da dieser meistens eine höhere Leistung aufbringen kann als der Elektromotor. In eher ruhigen Gewässern sind Sie eher mit einem Elektroaußenborder besser bedient. Ein Elektromotor ist nicht nur leicht, er ist auch sehr leise und umweltfreundlicher als der Benziner. Ein großer Nachteil des Elektromotors gegenüber dem Benziner ist die Ladezeit von Batterien und  die kürzere Distanz die mit der Batterieleistung erreicht werden kann. Die Fahrdauer und Distanz müssen ebenso der Batterieleistung angepasst werden, damit Sie auch ohne Probleme an Ihr Ziel kommen. Da ist das Nachtanken eines mit Benzin betriebenen Außenborders relativ zügiger. Ein Nachteil des Benziners ist, dass der Treibstoff teuer und er im Verbrauch nicht so sparsam ist, da ist der Elektromotor mit Strom deutlich günstiger. Weiterhin sind Benzinmotoren nicht überall erlaubt und in manchen Gewässern dürfen diese nur zu bestimmten Zeiten oder Jahresphase verwendet werden.

Elektromotoren benötigen eine externe Energiequelle, also eine Batterie. Diese Batterie muss zudem auch noch sicher vor dem Wasser geschützt werden. Hierzu gibt es extra angefertigte Batteriekästen. Diese finden Sie hier >>

 

Hier finden Sie unsere Pruduktempfehlungen:

Sevylor Elektromotor SBM18 (12 V / 180 W) (31,5 x 16,5 x 83,5 cm)

ZEBCO RHINO R – VX 54 SUPERSPORT ELEKTROBOOTSMOTOR 12VOLT PRODUKTNEUHEIT

Jilong Elektro-Außenborder ETM 55 LBS , 5V/3R-Gänge

Motorleistung

Zuerst müssen Sie wissen für welches Boot Sie einen Motor kaufen möchten. Die Motorleistung hängt nämlich von Boottypen ab. Verschiedene Bootsmodelle dürfen mit verschiedener Maximalleistung gefahren werden. Abhängig ist diese von der Bauart, Länge, Gewicht und Stabilität des Bootes.

Ein Großer Motor mit hoher PS-Leistung ist schwer, teuer und verbraucht dementsprechend mehr Sprit. Dennoch sollte der Motor nicht zu schwach motorisiert werden, da dadurch einerseits der Fahrkomfort gewährleistet wird und andererseits  kann sich die Anschaffung über einen längeren Zeitraum durchaus rentieren.  Ein Motor mit zu geringer Leistung, der ständig mit Vollgas am Anschlag läuft, verbraucht in der Regel viel mehr Benzin als ein Motor mit stärkerer Leistung im mittleren Drehzahlbereich. Dazu kommt hinzu, dass Motoren, die immer am Limit arbeiten für den Verschleiß anfälliger sind. Daher ist es empfehlenswert sich im oberen Drittel von dem Hersteller empfohlener Maximalleistung zu bewegen. Achtung: Die Maximalleistung von den Herstellern ist nur eine Empfehlung. Diese kann vom Hersteller zu Hersteller unterschiedlich sein. Der eine ist da sehr Vorsichtig, der andere hingegen eher nicht. Daher ist es ebenso empfehlenswert einen Fachmann zu ersuchen, der die Eigenschaften Ihres Bootes bestens kennt und Sie diesbezüglich kompetent berät.

Zwei- oder Viertakter?

Der überwiegend verbrauchsunfreundliche Zweitaktmotor wird nur noch von sehr wenigen Herstellern angeboten. Wegen der europäischen Abgasnorm sind viele Zweitakter vom Markt verschwunden. Als Reaktion haben sich einige wenige Hersteller auf die neuen Anforderungen mit direkt einspritzendem Zweitaktmotor geantwortet. So hat Evinrude den E-Tec und Tohatsu den TLDi auf den Markt gebracht. Sie sind im Vergleich mit entsprechenden Viertaktmotoren wartungsärmer und drehfreudiger, aber auch deutlich lauter.  Zudem laufen sie bei langsamer Fahrt vergleichsweise unruhig.  Allerdings ist zu erwähnen, dass man mit dem ständigen untertourigen Fahren den Motoren einiges zumutet. Dies geht auch an den Vierkanter nicht spurlos vorbei. Beim Gewicht, Verbrauch und Preis gibt es bei beiden Varianten keine nennenswerten Unterschiede. Möchte man viel schleppen oder trollen so empfiehlt sich hierfür  der Viertaktmotor. 

Schaftlänge

Die Schaftlänge sollte ebenso eine Hohe Beachtung finden. Es gibt sie in drei Varianten: Normal-, Lang- und Ultralangschaft. Welche Variante für Ihren Motor in Betracht kommt, entnehmen Sie den Bootsunterlagen oder Sie erkundigen sich direkt beim Händler Ihres Vertrauens. Hierbei laufen viele Gefahr einen Fehlkauf zu tätigen. Dies wird meist erst bei der Jungfernfahrt bemerkt, indem der Motor Luft zieht. Eine fachgerechte Montage sollte auch erfolgen, denn ein fehlerhaftes Anbringen kann sich negativ auf die Fahrleistung auswirken.

Service

Ein wichtiger Faktor ist der Service. Was tun wenn der Motor defekt ist und repariert werden muss? Es ist wichtig in der unmittelbaren Umgebung Händler ausfindig zu machen, die den Motor beim Fall der Fälle eventuell in Stand setzen können. Jedoch ist zu beachten, dass Händler nicht alle Marken oder Modelle führen und bei Exoten Ihnen nicht immer weiterhelfen können. Dies wird besonders bei Garantiefällen und komplizierten Instandsetzungen problematisch. Vorzugsweise besorgt man sich den Motor bei dem Fachhändler um die Ecke, wo Sie den Service auch leicht wahrnehmen können. 

Leistungsklassen nach PS

Im Anschluss werden Bootsmotoren nach PS in verschiedene Klassen eingeteilt und die Besonderheiten beschrieben. Zudem werden zu jeder Klasse Produktempfehlungen ausgesprochen. So bekommen Sie schnell einen Überblick über Eigenschaften der Motoren und deren Verwendungsgebiete.

Motorleistung: Bis 5 PS

Bootsmotoren bis 5 PS durfte man früher wie auch heute ohne Bootsführerschein fahren. Deswegen erfreuten sich die kleinen Außenborder großer Beliebtheit. Sie sind vor allem für Schlauchboote bis zu einer Länge von 4 Metern gut geeignet. Allgemein finden Sie bei kleineren Booten Verwendung.  Durch das geringe Gewicht können diese schnell an einen kleinen Boot am sogenannten Spiegel – einer verstärkte Platte am Bootsheck – befestigt werden.

Tipp: Schlauchboote finden Sie hier >>

Neu bekommt man nur noch Viertakter auf dem deutschen Markt, da Zweitakter die neue Abgasnorm nicht einhalten können. Nichtdestotrotz kann man diese noch im gebrauchten Zustand am Gebrauchtmarkt bekommen, da sie frei gehandelt werden dürfen. Interessant sind diese vor allem wegen dem geringen Gewicht. Der etwas höhere Treibstoffverbrauch spielt in dieser Klasse eine eher untergeordnete Rolle und fällt kaum negativ auf. Bestückt sind die Motoren meist mit kleinen Tanks mit einem Fassungsvermögen von ein bis zwei Litern. Deshalb sollte man prüfen ob noch ein externer Zusatztank angebracht werden kann. Auf diese Weise umgehen Sie das lästige tanken und tuen der Umwelt sogar was Gutes. Oft sind 5 PS Bootsmotoren Einzylinder mit Vergaser. Das macht Sie so robust. Sie sind entweder luft- oder wassergekühlt. Durch etwas Wartung sind diese eigentlich sehr zuverlässig und machen einem wenig Ärger. Nach  dem Kaltstart sollte der Motor erst einmal einige Minuten warm laufen, bevor der Spaß beginnen kann.  Beim Transport sollten Sie auf die richtige Lagerung achten, damit das Öl nicht rauslaufen kann.

Folgend sehen Sie einige unserer Produktempfehlungen im Bereich Bootsmotoren bis 5 PS:

Bootsmotoren von 2 bis 5 PS finden Sie hier.

Honda Außenborder BF2,3 SCHU – Normalschaft

Außenborder Außenbordmotor Bootsmotor 2,8 PS Luftgekühlt 12 kg

PARSUN Außenbordmotor Außenborder 2,6 PS Bootsmotor F2.6-BMS

PARSUN Außenbordmotor Außenborder 5 PS Bootsmotor F5-BMS

Motorleistung: von 5 PS bis 15 PS

Seit der Gesetzesänderung im Jahre 2013 dürfen Bootsmotoren bis zu einer Leistung von 15 PS auf deutschen Gewässern ohne Bootsführerschein  gefahren werden. Jedoch ist zu beachten, dass Regional andere Regelungen gelten können und auf bestimmten Gewässern nur Motoren mit einer geringen Motorleistung zugelassen sind. So könnte man sich durch aus auch Gedanken über die Anschaffung von Zweizylinder Motoren machen, wenn Sie jetzt nicht unbedingt einen Führerschein machen wollen. Diese Klasse punktet mit relativ hoher Laufruhe und Durchzugskraft. Wenn für Sie das höhere Gewicht keine so große Rolle spielt und Ihr Boot es zulässt, so ist es empfehlenswert den starken 15 PS Motor anzuschaffen. Diesen kann man drosseln  lassen und mit einem größeren Schub-Propeller ausstatten. Somit können auch etwas größere Boote führerscheinfrei gute Ergebnisse erzielen.

Produktempfehlung für 15 PS Motoren finden Sie hier.

PARSUN Außenborder 15 PS führerscheinfrei E-Start F15-FWS Fernlenksystem

Mariner F 15PS M 4 Takt Aussenborder

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